Riva

Der Rolls-Royce des Meeres

Rivaboote gelten als hochwertig und waren ab den 1950er Jahren ein Symbol für gehobenen Luxus und ausschweifende Lebensfreude. Sie werden deshalb auch als der Rolls-Royce des Meeres bezeichnet.
Der Name stammt von dem Konstrukteur Carlo Riva, der sich 1949 im Alter von 27 Jahren mit seiner Werft in Sarnico am Lago d’Iseo selbständig gemacht hat und zunächst in Anlehnung an die offenen amerikanischen Chris Craft Motorboote seine eigenen Boote entworfen und gebaut hat. Bei klassischen Riva Booten besteht der elegante Bootskörper aus Holz mit einer fugenlosen, tiefroten Mahagonibeplankung. Ein starker Innenborder treibt die Boote an und macht mit einem durchdringenden tiefen Geräusch auf sich aufmerksam. Viel Chrom, Panoramascheibe, eine klassisches Armaturenbrett mit weißem Steuerrad, weiße Ledersessel und dahinter eine gepolsterte Liegefläche sowie ein schlank auslaufendes Heck sind klassische Designmerkmale. Die Liste der Rivabesitzer liest sich wie ein Who is Who der Jetset-Szene der 1950er bis 1970er Jahre: Brigitte Bardot, Sean Connery, Sophia Loren, Richard Burton, Gunter Sachs etc.